Sicher kennst du das: Man versucht, die Erde jeden Tag ein Stückchen besser zu machen und für das Richtige einzustehen – und dann erreicht einen die nächste Schreckensnachricht aus dem Naturschutz. Gedanken wie: „Wie kann das sein? Warum wird nicht über den Tellerrand hinausgeschaut?“ kreisen einem durch den Kopf. Plötzlich fühlt man sich gelähmt, hat nicht mehr so viel Energie und ist einfach traurig.
Mit diesen 5 Tipps möchten wir dir helfen, diese vorübergehende Schwere zu überwinden und wieder Mut, Zuversicht und Kraft zu tanken.
1. Du bist nicht allein.
Mache dir bewusst, dass du mit deinem Engagement, aber auch deinen Gefühlen nicht allein bist. Die Community ist größer, als du vielleicht denkst. Es gibt Bildungsinstitutionen, Naturschutzverbände, Bürgerinitiativen, Naturliebhaber*innen etc. Und wir alle zweifeln mal!
2. Sprich darüber.
Suche aktiv Gespräche, egal ob mit Familie, im Freundeskreis oder auf der Arbeit. Bereits das Teilen deiner Sorgen kann befreiend wirken und die Schwere in deinem Herzen verringern. Zudem können diese Menschen dir neue Perspektiven aufzeigen und dir helfen, aus deinen negativen Gedanken heraus zu kommen.
3. Kleine Taten können Großes bewirken.
Das Auto stehen lassen, weniger Papier nutzen und den Vögeln etwas zu trinken und essen anbieten sind nur einige Beispiele, wie du jeden Tag etwas für den Naturschutz tun kannst. Bestimmt kannst du die Liste für dich ergänzen und merkst ganz schnell, wie viel du bereits umsetzt, um die Erde zu einem besseren Ort zu machen - Schritt für Schritt.
4. Du kannst aktiv etwas tun.
Dieser Aspekt knüpft an Punkt 3 an: Wir können jeden Tag aktiv etwas tun, auch im Kleinen. Das hilft, sich von der oben beschriebenen Lähmung zu verabschieden. Selbstwirksamkeit gibt Zuversicht!
5. Suche aktiv nach Good News.
Wir sind ständig von negativen Nachrichten umgeben. Wie wäre es denn mal mit mehr Good News? Um uns herum passiert mehr Gutes, als wir wahrnehmen – wusstest du z.B. von der Erweiterung der Nationalparks Schwarzwald und Eifel im Jahr 2025? In unserem Newsletter nehmen wir daher auch immer eine Good News aus dem Wald auf.

Wir freuen uns, wenn du deine weiteren Tipps in den Kommentaren mit uns teilst!








7 comments
Sandy Müller
Manchmal fühlt es sich wirklich an wie ein Tropfen auf den heissen Stein. Aber wer nicht anfängt, Gutes zu tun, hat schon verloren. Deshalb haben wir vor fünf Jahren den Verein „Wald und Klima Ursern“ ins Leben gerufen. Wir wollten nicht länger warten und haben uns ein grosses Ziel gesetzt: den Wald zurück ins Tal zu holen.
Das Urserntal (Hochplateau im Kanton Uri, Schweiz) ist unterdurchschnittlich bewaldet, und von alleine kommt der Wald nicht zurück. Unsere Arbeit, freiwillig und mit viel Herzblut geleistet, baut auf einem stabilen Fundament auf. Unterstützt durch die Korporation als Landeigentümerin, fachlich begleitet durch die kantonale Verwaltung und das regionale Forstrevier, pflanzen und pflegen wir inzwischen über 5’000 Setzlinge und es werden jährlich mehr.
Unser Naturschutz beginnt vor der Haustür. Das gibt uns jeden Tag Hoffnung, zeigt ganz konkrete Ergebnisse auf lokaler Ebene und macht deutlich: Jeder kann mithelfen.
Christoph
Ich mag die Idee hinter diesem Beitrag, danke dafuer!
Zum Thema “Positive Nachrichten”: Das ist ein ganz wichtiger Punkt, ich empfehle dazu das Buch “Factfulness” von Hans Rosling. Das beinhaltet darueber hinaus noch viele weitere spannende Empfehlungen, wie man sich ein objektives und verzerrungsarmes Bild der Welt verschaffen kann. So lernt man dann, dass die Welt viel besser ist, als es scheint und es sich fuer weitere Verbesserungen zu kaempfen lohnt :-)
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