UrwaldProjekt

Helfen Sie mit, alten Buchenwald zu retten. Pachten Sie Ihre Schutzfläche für die nächsten 50 Jahre und machen Sie sich und der Natur ein besonderes Geschenk.

Für Flächen ab 5 m² schicken wir Ihnen gerne eine Urkunde. Bitte geben Sie den Namen des/der Schenkenden oder der/des Beschenkten/Besitzers an.

Ab 25 Quadratmetern:

  • Ein von Peter Wohlleben signiertes Exemplar "Gebrauchsanweisung für den Wald"
  • Eine persönliche Urkunde mit den Koordinaten der Schutzfläche - Gerne auch als Geschenkurkunde

25m² Buchenwald schützen

Ab 50 Quadratmetern:

  • Ein von Peter Wohlleben signiertes Exemplar "Gebrauchsanweisung für den Wald"
  • Eine persönliche Urkunde mit den Koordinaten der Schutzfläche - Gerne auch als Geschenkurkunde
  • Kostenlose Teilnahme an einer Führung durch die Schutzfläche am 20. Oktober 2018 (bitte bei der Bestellung das gewünschte Datum angeben)

50m² Buchenwald schützen

Ab 500 Quadratmetern:

  • Eine persönliche Urkunde mit den Koordinaten der Schutzfläche - Gerne auch als Geschenkurkunde
  • Zwei kostenlose Plätze für ein Tagesseminar Ihrer Wahl.

500m² Buchenwald schützen

Sie sind nur noch wenige Mausklicks von Ihrer persönlichen Schutzfläche entfernt. Einfach Betrag/Quadratmeter angeben und per Zahlungsmethode abschließen. Danach ist die betreffende Fläche für 50 Jahre geschützt – garantiert!

Für Flächen ab 5 m² senden wir Ihnen gerne eine Urkunde per Post.

Jetzt Wald schützen

Situation in der Gemeinde Wershofen

Die Gemeinde Wershofen besitzt rund 400 Hektar Wald, der seit 2006 konsequent ökologisch bewirtschaftet wird.  Die nicht heimischen Nadelbäume werden zugunsten von Laubbäumen zurückgedrängt, es wird auf Chemie und vor allem auf Vollerntemaschinen verzichtet.  Ziel ist der Aufbau alter Laubwälder, die die Funktionen der Urwälder wieder übernehmen können.

Eine Besonderheit sind alte Buchenwälder, in denen schon seit vielen Jahren kein Holz mehr genutzt wurde. Die Bäume, mittlerweile zwischen 160 und 200 Jahre alt, werden konsequent geschont.  Abgestorbene Bäume verbleiben im Wald.

Der finanzielle Druck, die Hölzer zu nutzen, wächst jedoch. Daher hat sich der Gemeinderat entschlossen, die Flächen anderweitig zu sichern. Ziel ist einerseits die Kompensation der entgangenen Holzerlöse, anderseits die dauerhafte Rettung der alten Bäume. 

Die  Absicherung des Nutzungsverzichts erfolgt über Pachtverträge mit der Waldakademie.

Die gesamtbetriebliche Strategie wird nicht nur durch das Nachhaltigkeitssiegel FSC, sondern auch über eine permanente Kontrollstichprobe regelmäßig durch unabhängige Sachverständige überprüft. Flankierend finden Untersuchungen im Rahmen von Diplomarbeiten der RWTH Aachen statt.

Mittlerweile ist ein Anstieg des Vorkommens seltener Arten feststellbar: So finden sich in den Gemeindewäldern beispielsweise Schwarzspecht, Mittelspecht und Schwarzstorch. Selbst die extrem scheue Wildkatze wird hier mehrmals jährlich beobachtet. Auch die Waldinventuren sprechen eine deutliche Sprache: So erreicht die lebende Biomasse, überwiegend im Holz der Bäume gebunden,  in den Buchenbeständen mittlerweile den dreifachen Wert bewirtschafteter Wälder und damit wieder Urwaldniveau.